Apistogramma steindachneri
Männchen ca. 12 cm
Weibchen ca. 6 cm
GH 3 - 10 dH
pH 6,4 - 7
Temperatur 21 - 30 C
Becken 150
natürliches Biotop kleine Bäche, mitunter auch kleine Tümpel und Überschwemmungsgebiete
A. steindachneri
Übersichtskarte
A. steindachneri ist in Surinam, Guyana und dem östlichen Venezuela in fast jedem Flußsystem vertreten.
Die natürlichen Lebensräume von A. steindachneri weisen meist ein sehr weiches Wasser auf, deren pH-Wert jedoch zwischen sehr sauer und leicht alkalisch schwanken kann. In den oben genannten Biotopen hält sich A. steindachneri zumeist im Schutz von Wasserpflanzen, Fallaub, oder Totholz, bzw. überspülter Landvegetation versteckt.
A. steindachneri kann den relativ robusten Apistogramma-Arten zugerechnet werden. Die Art kann problemlos in mittelhartem Wasser mit neutralem pH-Wert gehalten werden. Zu beachten ist das möglichst wenig organischen Verunreinigungen im Wasser vorhanden sind, da A. steindachneri sonst anfällig gegenüber bakteriellen Erkrankungen und Pilzbefall wird. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel in größerem Umfang ist darum unumgänglich.
Da A. steindachneri eine recht groß werdende Apistogramma-Art ist kann sie mit anderen, auch größeren Cichlidenarten gemeinsam gepflegt werden.
Auf Grund ihrer Größe sollten die Fische nur in entsprechend großen Becken gehalten werden.
A. steindachneri ist polygam, so dass auf ein Männchen mehrere Weibchen kommen sollten. Aquarien für A. steindachneri können mit Hilfe von Wasserpflanzen, Steinen, Totholz oder Fallaub so eingerichtet werden, dass mehrere optisch getrennte Bereiche entstehen. Als Bodengrund eignet sich feiner Sand, da die Männchen diesen auf der Suche nach Nahrung mitunter durchkauen. Grelles Licht mag A. steindachneri nicht, eine defuse Beleuchtung reicht daher aus.
Sind diese Voraussetzungen gegeben, können auch mehrere A. steindachneri Männchen in einem Aquarium gehalten werden. In ihren Revieren dulden die Männchen dann zwischen einem und sechs Weibchen. Die A. steindachneri Weibchen kämpfen meist ebenfalls eine Rangfolge untereinander aus.

Quellen: Dr. Uwe Römer, Cichliden Atlas Band 1, S. 754 - 761, DATZ  5 /2005

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