Apistogramma hongsloi
Männchen ca. 9 cm
Weibchen ca. 6 cm
GH 1 - 10 dH
pH < 7 - (7,5)
C 21 - 30 C
Becken 120 cm
natürliches Biotop seichte, strömungsarme Randzone mit feinen Sandböden, ins Wasser hängende Landpflanzen und Wasserpflanzen
A. hongsloi
Die Verbreitung von A. hongsloi erstreckt sich, soweit bisher bekannt, auf das Einzugsgebiet des oberen und mittleren Orinoco in Kolumbien und Venezuela. Erkenntnisse zur Ökologie und dem natürlichen Lebensraum liegen bisher nur teilweise vor.
Zwei Fangplätze wiesen folgende Eigenschaften auf: flache und strömungsarme Randzone mit sandigem Bodengrund. Gesamthärte < 1, pH 5,5, 25 - 26 C
Die Ansprüche von A. hongsloi hinsichtlich der Wasserqualität sind wie bei allen Apistogramma hoch. Gegenüber der Wasserchemie ist die Art jedoch ausgesprochen anpassungsfähig. Auch wenn die Tiere sich bei mittelhartem und schwach alkalischem Wasser noch wohlfühlen, sind doch die Werte des natürlichen Habitats vorzuziehen.
Zur Pflege sind große und geräumige Behälter notwendig, da es in der Fortpflanzungszeit zu Auseinandersetzungen kommen kann. Entsprechend sollte das Aquarium durch dichten Pflanzenwuchs, Totholz oder Fallaub strukturiert sein. Der Bodengrund sollte dem des natürlichen Lebensraumes gleich sein, da die Tiere in Schrecksituationen kopfüber in den Bodengrund flüchten.
Die Männchen bilden Großreviere in denen mehrere Weibchen und unterlegene Männchen geduldet werden. Abgelaicht wird in Verstecken.

Quelle: Dr. Uwe Römer, Cichliden Atlas Band 1, S. 476 - 489

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