Apistogramma hoignei
Männchen ca. 8 cm
Weibchen ca. 5 cm
GH ≤ 4 dH
pH 6 - 6,9
C 23 - 31 C
Becken 100 cm
natürliches Biotop Bachläufe, Uferzonen von größeren Seen
A. hoignei
Die territoriale Verbreitung von A. hoignei beschränkt sich soweit bisher bekannt nur auf Vorkommen in Venezuela. Aufgefunden wurde A. hoignei in Einzugsbereichen von oberem und mittlerem Rio Orinoco, des Rio Apure, Rio Cunaviche, Rio Portuguesa und Cano Biruaca.
Erkenntnisse zur Ökologie von A. hoignei liegen bisher nur sehr eingeschränkt vor. A. hoignei wurde sowohl in Bachläufen als auch in den flachen und stark erwärmten Uferzonen von Seen aufgefunden. Stellenweise waren diese mit einer dichten Schwimmpflanzendecke bewachsen.
Der ph-Wert der Gewässer lag überwiegend im schwach sauren Bereich. Das vorgefundene Wasser war stets sehr weich.
A. hoignei läßt sich durch seine ruhige Art gut in kleinen Gruppen mit anderen Arten vergesellschaften. Diese sollten bevorzug die oberen Wasserregionen bevölkern, da andere Arten, z.B. Welse die am Boden leben, während der Brutpflege auch heftig attackiert werden.
Die Männchen von A. hoignei sind polygam und bilden ein Großrevier in dem sie sich mit mehreren Weibchen fortpflanzen. obwohl die Nachzucht von A. hoignei bereits in mittelhartem Wasser gelingt sollte es doch möglichst weich und sein und einen schwach sauren bis neutralen pH-Wert aufweisen. Die Brutpflege wird von den den Weibchen allein durchgeführt.
Aquarien in denen A. hoignei gehalten werden sollten reichhaltig durch Pflanzen, Fallaub oder Totholz strukturiert sein um dem hohen Schutzbedürfnis von A. hoignei Rechnung zu tragen. Als Bodengrund ist feiner Sand zu empfehlen.
A. hoignei kann sehr leicht mir A. spec. "Rio Caura" verwechselt werden. Da sich die Arten auch untereinander paaren sollten sie stets getrennt gepflegt werden.

Quelle: Dr. Uwe Römer, Cichliden Atlas Band 1, S. 464 - 475

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