Apistogramma geisleri
Männchen ca. 7 cm
Weibchen ca. 4 cm
GH 8 - 12 dH
pH ≤ 7
C 21 - 29 C
Becken 100 cm
natürliches Biotop keine Erkenntnisse außer Fundorte
(siehe dazu weiter unten)
Über die natürliche Lebensweise von A. geisleri ist leider so gut wie nichts bekannt. Erstmalig aufgefunden wurde A. geisleri im brasilianischen Amazonasgebiet im Rio Curucamba bei der Ortschaft Obidos. Neuere Fundorte gibt es auch im Einzugsgebiet des Rio Tapajós. Linkempfehlung
A. geisleri gehört zu den friedlichen Zwergbuntbarscharten und läßt sich auch gut mit kleineren Zierfischarten vergesellschaften. Größere Arten sollten in einem Becken mit A. geisleri nicht vorkommen.
Während der Fortpflanzungsphase können andere Fische aber dennoch recht heftig attackiert werden.
Für die Haltung im Aquarium ist es unbedingt erforderlich darauf zu achten, dass das Wasser frei von organischen Verunreinigungen ist. Als Minimum gilt ein zweiwöchiger Wasserwechsel bei dem die Hälfte des Aquarienwassers ausgetauscht wird. In dieser Hinsicht ist A. geisleri empfindlich.
Ansonsten reicht für die Haltung ein pH Wert um 7 und ein mittelhartes Wasser aus damit sich die Fische wohl fühlen.
Im Gegensatz dazu ist für die Zucht von A.geisleri aber ein schwach saures und weiches Wasser erforderlich.
Eine polygame Fortpflanzung ist bei A. geisleri nur selten zu beobachten, in der Regel sind beide Elternteile an der Brutpflege beteiligt. Mitunter kann es vorkommen das ein Männchen das Weibchen direkt nach der Eiablage vom Gelege vertreibt und die Aufzucht der Jungen alleine übernimmt. Dieses Verhalten ist nicht endgültig geklärt, doch scheint das Fehlen von Feindfischen eine Rolle zu spielen.
Die Einrichtung des Beckens sollte zahlreiche Versteckmöglichkeiten aufweisen und durch Totholz, Fallaub oder die Bepflanzung gut strukturiert sein.
A. geisleri wird nur selten eingeführt und ist schwer zu identifizieren. Bei den meisten als Apistogramma geisleri angebotenen Fischen handelt es sich um andere Apistogramma-Arten.

Quelle: Dr. Uwe Römer, Cichliden Atlas Band 1, S. 412 - 421

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