Apistogramma borellii
Männchen ca. 6 cm
Weibchen ca. 3 cm
GH 0 - 15 dH
pH 5 - 8
Leitwert 10 - 200 µS/cm
C (12) 24 - 28 C
Becken 50 cm (Minimum)
natürliches Biotop Flachwasserzonen mit Wasserpflanzen, Fallaub, Totholz oder überspülter Landvegetation
A. borellii
A. borellii sind auf Grund der geringen Anforderungen an die Wasserchemie relativ einfach zu pflegen. Auch gehören sie zu den friedlichsten Arten unter den südamerikanischen Zwergbuntbarschen. Die Art ist über weite Teile Südamerikas verbreitet, was sicherlich die große Spanne in den Angaben zur Wasserchemie begründet. Nachgewiesen wurde er in Brasilien, Paraguay und Bolivien. Das mittlere und obere Rio Paraguay-System gehört ebenso zum Verbreitungsgebiet wie das Pantanal/Mato-Grosso-Gebiet. Linkempfelung Die Weibchen sind erheblich kleiner als die Männchen, was sie aber nicht davon abhält ihre Brut gegen jeden noch so großen Fisch zu verteidigen. Die Männchen beteiligten sich nach meinen Beobachtungen nicht besonders intensiv an der Aufzucht der Jungen. A. borellii gehört zu den Höhlenbrütern. Es sollten also genügend Versteckmöglichkeiten im Becken vorhanden sein und zwar so das sich die Fische "aus den Augen" schwimmen können. Die Möglichkeiten dies zu erreichen sind sicher vielfältig und jeder der sich ein Südamerikabecken einrichten möchte wird dazu seine eigenen Vorstellungen haben.

Quelle: Dr. Uwe Römer, Cichliden Atlas Band 1, S. 310 - 319

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